9:00 h | 20. Oktober 2026 | Luzern, Schweiz
Kann die digitale Justiz in der Schweiz ohne ein operatives Rückgrat gelingen?
Das Schweizer Justizsystem tritt in eine neue Ära der digitalen Transformation ein. Doch die nächste Generation der digitalen Justiz in der Schweiz erfordert mehr als nur digitale Dienste, elektronische Akten oder interoperable Anwendungen. Sie verlangt nach einem operativen Fundament, das Institutionen, Prozesse und Menschen im gesamten Justiz-Ökosystem miteinander vernetzt.
Das „CASEDOC SWISS JUSTICE FORUM 2026“ bringt Führungskräfte der Justiz, strategische Partner und internationale Experten zusammen, um zu erörtern, wie ein operatives Rückgrat der Justiz, vertrauenswürdige Governance und ein kollaboratives Schweizer Transformations-Ökosystem die nächste Generation der digitalen Justiz voranbringen.
Durch inspirierende Keynotes, internationale Erfolgsgeschichten, strategische Diskussionen und praxisnahe Einblicke zeigt das Forum auf, wie operative Exzellenz digitale Ambitionen in operative Realität verwandelt.
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Anmeldung
Willkommen und Einleitung Forum Programm
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Lesley Franck
9:45
Digitale Fachanwendungen sind wichtig. Entscheidend ist jedoch das Fundament dahinter: ein operatives Rückgrat, das Prozesse, Menschen und Institutionen in einer durchgängigen Geschäftsverwaltung verbindet. In diesem Beitrag zeigen wir, warum die nächste Generation der Schweizer Justiz mehr braucht als spezialisierte Systeme – und wie ein gemeinsames operatives Fundament die Basis für eine effiziente, transparente und zukunftsfähige Justiz schafft. Denn ohne operatives Rückgrat bleibt digitale Justiz Stückwerk.
Marcus Groß
10:15
Digitale Steigende Fallzahlen, Personalknappheit, neue technologische Möglichkeiten und der rasante Vormarsch von KI stellen die Schweizer Justiz vor grundlegende Herausforderungen. Doch was muss jetzt geschehen, damit die Justiz auch in den kommenden Jahren weiterhin Urteile innert angemessener Frist und in der erforderlichen Qualität fällen kann ? Herr Bühler richtet den Blick nach vorn und zeigt auf, welche Weichen heute gestellt werden müssen, um den Wandel der Schweizer Justiz erfolgreich zu gestalten – und wo Digitalisierung, Technologie und neue Arbeitsweisen dabei tatsächlich den entscheidenden Unterschied machen können. Ein pointierter Ausblick auf die Fragen, denen sich die Schweizer Justiz jetzt stellen muss – und auf die Entscheidungen, die nicht länger aufgeschoben werden können.
Jacques Bühler
11:00
Kaffeepause
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11:15
Wie lässt sich Justiz in der Schweiz messen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Digitalisierung? Wo stehen unser Land und die Kantone in der vergleichenden Perspektive? Herr Koller bringt die Diskussion auf eine belastbare Faktenbasis und zeigt anhand von Kantons Portraits, Dashboards Fallzahlen, Daten und Vergleichswerten, wie unterschiedlich die Justiz in den Schweizer Kantonen organisiert, entwickelt und digital aufgestellt ist. Die Analyse macht sichtbar, wo die Schweiz heute steht, wo Unterschiede bestehen und welche Entwicklungen sich daraus für die Zukunft der Justiz ableiten lassen. Ein datenbasierter Blick auf die Schweizer Justiz, der manche Annahme auf den Prüfstand stellen dürfte.
Anschliessend offenes Gespräch mit unseren Partnern: ti&m und isolutions
Christophe Koller
Marcus Groß
12:00
Mittagspause
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12:45
Warum erwarten wir interoperable Justiz, wenn die Systeme nicht miteinander verbunden sind? Dieser Vortrag zeigt, wie eine vertrauenswürdige Judicial Platform Prozesse, Informationen und digitale Services über organisatorische und technologische Grenzen hinweg verbindet. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Plattformfähigkeiten, Governance und Vertrauen entscheidend sind, um ein vernetztes Justizökosystem zu schaffen — als Grundlage für Interoperabilität, digitale Souveränität und reibungslose Zusammenarbeit. Verbunden durch das Ökosystem. Getragen von Vertrauen.
Valdís Björk Friðbjörnsdóttir
13:15
Muss Justiztransformation immer mit großen Programmen oder radikalen Systemwechseln beginnen? Nicht unbedingt. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Justizorganisationen ihre Abläufe Schritt für Schritt modernisieren können – pragmatisch, messbar und ohne riskante Großprojekte. Anhand zweier Praxisbeispiele wird deutlich, wie sich mit dem richtigen Ansatz bereits innerhalb von 90 Tagen spürbare Verbesserungen erzielen lassen. Welche Veränderung würden Sie gerne in 90 Tagen erreichen?
Lesley Franck
13:45
Wie wird aus digitaler Justiz eine durchgängig vernetzte Realität? Digital Iceland zeigt anhand des Justice Portal (Réttarvörslugátt), wie Polizei, Staatsanwaltschaften und sämtliche Gerichtsinstanzen über ein gemeinsames digitales Verfahren verbunden werden. Auf Basis der Justice-Fähigkeiten von GoPro/Casedoc und umgesetzt über Ísland.is entsteht ein operatives Rückgrat, das Institutionen, Prozesse und Menschen über den gesamten Justizprozess hinweg verbindet. Doch damit ist die Reise nicht zu Ende: Künftig sollen auch offizielle Dokumente und Mitteilungen digital an Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zugestellt werden.
Kolbrún Eir Oskarsdottir
14:15
Zusammenfassung und Abschluss
Lesley Franck
14:30
Netzwerken
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Strategic Consultant,
Switzerland
Projects Director
ESEHA
Product- and Project Manager
Digital Iceland
CTO
Canalix – Casedoc
Vice President
Canalix – Casedoc
VP Go-to-Market
Canalix – Casedoc
Erfahren Sie, welche Rolle ein operatives Rückgrat für die nächste Generation der Schweizer digitalen Justiz spielt – und welche Weichen heute gestellt werden müssen.
Lassen Sie sich von praxisnahen Referenzprojekten und den Erfahrungen führender Justizorganisationen inspirieren und übertragen Sie wertvolle Erkenntnisse auf Ihre eigene Transformation.
Tauschen Sie sich mit Entscheidungsträgern aus Justiz, Verwaltung und Technologie aus, erweitern Sie Ihr Netzwerk und gestalten Sie die Zukunft der Schweizer Justiz gemeinsam.
Datum: Donerstag, 20. October 2026
Ort: Kultur- und Kongresszentrum Luzern
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